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Warzen und Kondylome

Warzen und Kondylome. Diagnostik und Behandlung.Karpas_bilde_majaslapai-371x347

Warzen sind weiße oder hellgraue Haut- bzw. Schleimhautauswüchse mit unebener Oberfläche in Form verhärteter Knötchen oder brustwarzenähnlicher Haut, die entstehen, wenn die Epidermis oder die Warzenschicht der Haut wuchert.

Alle Warzenarten werden durch humane Papillomaviren (HPV) verursacht.

Von diesem Virus gibt es 150 Arten. Gewisse HPV-Arten schädigen die für sie typischen anatomischen Bereiche (gewöhnliche Warzen werden von Typ 2 und 4 verursacht, Fußwarzen – von Typ 1 u.a.), aber die Warzen können auch an anderen ungewöhnlichen Stellen auftreten.

Wie verbreitet sich HPV?

  • Durch direkten Kontakt (gewöhnliche Warzen über die Hände, Genitalwarzen, auch Kondylome genannt – bei Sexualkontakt)
  • Durch indirekten Kontakt (durch infizierte Gegenstände)

Warzen verbreiten sich über Haut und Schleimhäute, meist nach dem Eindringen des Virus in den Organismus über geschädigte Haut bei direktem Körperkontakt, besonders wenn die Haut sehr trocken und rissig, der Blutkreislauf gestört oder die Schweißbildung erhöht ist. Tiefer in die Haut dringt das Warzen-verursachende Virus nicht vor.

Wie sehen Warzen aus und welche Arten gibt es?

Es gibt mehrere Arten von Warzen: 

  • Gewöhnliche Warzen sind am weitesten Verbreitet, treten nicht selten bei Kindern und Jugendlichen auf, entstehen meist auf der Haut der Handflächen und an den Fußsohlen. Zuerst entsteht ein harter, unebener hellgrauer kleiner Knoten, nach dessen Entfernung kleine schwarze Punkte zu erkennen sind. Sie können schmerzhaft sein.
  • Flachwarzen treten auf den Händen und im Gesicht auf. Sie sind klein, rötlich oder braun, manchmal gelblich und treten in großer Zahl auf. Sie wachsen in der Haut der Stirn, Handrücken und Knie. Diese Warzen können sich nach dem Rasieren im Gesicht (bei Männern) und an den Beinen (bei Frauen) verbreiten.
  • Fußwarzen treten bei allen Altersgruppen auf. Durch ständige Druckeinwirkung sind sie sehr steif, flach und haben eine harte Oberfläche, auf der oft kleine schwarze Punkte sichtbar sind. Gewöhnlich treten 2-3 gleichzeitig auf, manchmal 10-20. Nebeneinander liegende Warzen können sich zu einer großen Warze verbinden. Diese Warzen sind oft sehr schmerzhaft und stören beim Laufen.
  • Fadenwarzen wachsen meist in der Haut von Hals, Achsel, Augenlid sowie unter den Brüsten. Sie können dünn, mehrere Millimeter lang und klar abgegrenzt sein; die sehen dann aus wie Brustwarzen mit rauer Oberfläche. Die Zahl der Warzen ist sehr unterschiedlich. Sie können allein oder in einer großen Gruppe auftauchen.
  • Genitalwarzen (spitze Kondylome), auch Feigwarzen genannt, haben die Größe eines Stecknadelkopfes. Sie sind rötlich und haben oft einen „beinförmigen“ Auswuchs. Sie entstehen auf den äußeren Geschlechtsorganen, deren Schleimhaut, in der Haut um den Anus, an Damm und Gesäß. Die kleinen Warzen können sich verbinden, dann erinnern sie optisch an Blumenkohl oder einen Hahnenkamm. Die Infektion geschieht über den Geschlechtsakt oder über infizierte Gegenstände. Manche im Bereich der Geschlechtsorgane vorkommenden HPV-Typen sind onkogen, d.h. sie können die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs begünstigen.

EE (66)Was beeinfluss die Entstehung von Warzen?

  • Geschwächtes Immunsystem
  • Geschädigte Barrierefunktion der Haut (zu häufige Befeuchtung der Hände und Füße, Mikrotraumata)
  • Unzureichende Hygiene
  • Unsicheres und ungeordnetes Sexualleben (bei Genitalkondylomen)
  • Während oder nach bestimmten Krankheiten
  • Nach Operationen an Nieren, Herz oder Leber

Warum müssen Warzen behandelt werden?

Unbehandelte Warzen können sich verbinden, schmerzen und bei Berührung oder Kratzen bluten.

Behandlung

Lokal wirkende Medikamente:

  • Starke Säurepräparate
  • Zytotoxische Präparate
  • DNA-Inhibitoren

Destruktive Behandlungsmethoden:

Immuntherapie

Bei multiplem Warzenbefall können mehrere Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen, aber eine konkrete Behandlung darf nur ein Arzt veranlassen, unter Berücksichtigung des Alters und des Immunsystems des Patienten sowie der Anzahl der Warzen, deren Verbreitung, Größe und des Orts ihres Erscheinens.

Warzenprophylaxe

  • Schutz der Haut vor dem Austrocknen
  • Nicht übermüden, Arbeits- und Ruhephasen einhalten
  • Ausgewogene Ernährung
  • Schwitzen der Beide vermeiden, kein enges, unbequemes Schuhwerk und synthetische Socken tragen
  • Um sich vor Kondylomen zu schützen, ist ein sicheres Sexualleben notwendig

Über die Laserbehandlung von Warzen lesen Sie Warzenbehandlung mit Laser.

 

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